Behandlung
Wie verläuft die Behandlung?
» Am Anfang steht die Befundaufnahme
» Implantation
» Freilegung
» Implantatgestützter Zahnersatz
» Zusammengefasste Darstellung der Implantationsphasen
Am Anfang steht die Befundaufnahme
Wie auch beim Hausbau muss erst einmal der Boden geprüft werden, bevor man ein Fundament gießt, denn keiner will auf Sand bauen. So ähnlich ist es auch bei uns. Wir müssen den Knochen und das Weichgewebe darauf prüfen wie viel und in welcher Qualität davon noch da ist.
Es werden Planungsmodelle und Schablonen zur Festlegung der Implantatposition und den geplanten Zahnersatz angefertigt. Dafür werden in unserer Praxis Röntgenbilder mit speziellen Röntgenschablonen gefertigt und die geplanten Implantate virtuell eingesetzt.

Gegebenfalls werden zusätzliche Computertomographie Aufnahmen von unseren radiologischen Kooperationspartnern erstellt. Die Computertomographie ermöglicht vor allem in Kombination mit Röntgenschablonen eine dreidimensionale Darstellung des Knochenlagers und der umgebenden anatomischen Strukturen.

Im Anschluss erfolgt ein ausführliches Beratungs- und Aufklärungsgespräch, bei dem wir alle Aspekte für eine erfolgreiche Therapie bei Minimierung eventueller Risiken mit Ihnen besprechen. Unter Beachtung aller medizinischen und finanziellen Voraussetzungen erstellen wir Ihnen einen Kostenvoranschlag.
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Implantation
Wie beim Zahn ziehen erhalten Sie zuerst eine Spritze. Mit Hilfe einer Implantatschablone markieren wir uns durch eine Körnung die vorher exakt festgelegte Implantatposition.
In der Regel wird die “geschlossene Decke” der Mundschleimhaut geöffnet. Mit einem speziellen Bohrer wird das für das Implantat genau passende Knochenfach geschaffen. Ist die Stelle ausreichend vorbereitet, wird das Implantat eingesetzt und die Mundschleimhaut wieder geschlossen.
Rund 3 bis 6 Monate brauchen Körper und Implantat, um miteinander fest zu verwachsen. Ein temporärer Zahnersatz ermöglicht während dieser Zeit das Kauen und Sprechen.
Um den Heilprozess nicht zu stören, sollte man in den ersten Tagen die Implantatstelle nicht belasten. Das heißt konkret: keine harte Nahrung kauen, nicht rauchen und auch anstrengende körperliche Belastung vermeiden. Darauf müssen Sie sich einrichten.
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Freilegung

Ist das Implantat eingeheilt, wird wieder unter lokaler Betäubung die Mundschleimhaut direkt über dem Implantat geöffnet und ein “Einheil-Pfosten” (oder Schleimhaut- Former) auf die künstliche Wurzel gebracht, Dieser dient dazu, die Schleimhaut über dem Implantat für die künftige Krone auszuformen, um ein ideales Profil zu erreichen.
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Implantatgestützter Zahnersatz
Wenn die Implantate erfolgreich eingeheilt sind, kann die prothetische Versorgung vorgenommen werden. Dazu werden die Implantate durch Kopfteile (Pfosten) ergänzt. Auf diesen Kopfteilen können nun künstliche Zahnkronen oder Prothesen verankert werden. Die Behandlungsmaßnahmen zur Anfertigung solcher Konstruktionen ähneln im Prinzip dem Vorgehen wie bei der Versorgung natürlicher Zähne. Die Anforderungen an Zahnarzt und Zahntechniker sind jedoch besonders hoch, da schon geringste Ungenauigkeiten im Fertigungsprozess nach der Eingliederung zum Verlust der Implantate führen können.
Zusammengefasste Darstellung der Implantationsphasen

Bilder wurden zur Verfügung von der Firma Camlog gestellt.
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